Dispositionskonzept für die ThyssenKrupp VDM

Referenz: Dispositionskonzept für die ThyssenKrupp VDM für metallische Hochleistungswerkstoffe

Die ThyssenKrupp VDM GmbH (VDM) zählt zu den weltweit führenden Herstellern metallischer Hochleistungswerkstoffe. Mit einem vielseitigen Produktprogramm, angefangen von Blechen, Bändern, Drähten und Stangen, bis hin zu Stanz- und Biegeteilen sowie vielen anderen Artikeln, bedient der Hersteller unterschiedliche Industrien. Die Produkte sind in der ganzen Welt gefragt und werden den speziellen Ansprüchen angepasst. Die MALORG Consulting entwickelte für ThyssenKrupp VDM ein neues Dispositionskonzept.

Facts

Kunde
ThyssenKrupp
Beratungsfeld
Strategie, IT-Konzeption
Branche
Industrie
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Weniger Bestand in der Supply Chain

Die Notwendigkeit zur Reduzierung der Kapitalbindung war ein wesentliches Ergebnis einer für die ThyssenKrupp AG durchgeführten Supply Chain Management Studie. Mit dem Ziel, das Umlaufvermögen zu vermindern, wurde in Zusammenarbeit mit der MALORG Consulting ein neues Dispositionskonzept für die VDM entwickelt. Die Implementierung dieses Konzepts trug wesentlich dazu bei, die Bestände in der gesamten Supply Chain deutlich zu senken.

Zusätzliche Dispositionsstufe eingeführt

Nicht zuletzt schwer prognostizierbare, in Art und Menge extrem schwankende Kundenaufträge führten zu einer ungünstigen Kapazitätsauslastung in der Produktion. Bei stetig steigender Nachfrage konnten die Liefertermine nur noch schwer bzw. immer öfters nicht eingehalten werden. Als Nebenwirkung wurden außerdem noch zunehmend mehr Bestände entlang der gesamten Supply Chain aufgebaut.

Im Zuge des durch die MALORG Consulting erarbeiteten Dispositionskonzepts wurde eine zusätzliche Dispositionsstufe für hochgängige Werkstoffe eingeführt. In Kombination mit speziell entwickelten, nach Werkstoffklassen differenzierten, Dispositionsverfahren, die nach einem transparenten Regelwerk anzuwenden sind, konnten weitreichende Zielsetzungen erfüllt werden: Die Auslastungsschwankungen in der Fertigung wurden beruhigt, der Lieferservice deutlich verbessert und der Bestand optimiert.

In der Folge werden die verfügbaren Fertigungskapazitäten nicht nur besser ausgelastet; es verkürzen sich auch die durchschnittlichen Lieferzeiten der jeweiligen Fertigungsaufträge. Im Falle eines Engpasses unterstützt ein ergänzendes Regelwerk bei der Entscheidungsfindung im Rahmen der Priorisierung von Aufträgen. Sie greifen auf systemseitig hinterlegte Instrumente wie Kunden- und Werkstoffportfolios zurück.

Flankiert wird das Dispositionskonzept durch zusätzliche Maßnahmen: Die erweiterte Vertriebsstrategie und Kapazitätsplanung stützt sich beispielsweise auf Verfahren der rollierenden Planung, ausführliche Portfolioanalysen und realistische Lieferzeitterminierung. Ebenso wirken ein umfassendes Kreditmanagement und Methoden zur verursachungsgerechten Kostenermittlung schon bei der Preisfindung auf den gesamten Fertigungs- und Dispositionsprozess ein.

Ergebnisse der Realisierung

Insgesamt führten die entwickelten Instrumente und Regeln im Maßnahmenmix zu einer Beruhigung und Verbesserung der Kapazitätsauslastung, einer höheren Planungsgenauigkeit, präzisen Lieferterminzusagen sowie niedrigeren Beständen und damit letztendlich zu einer deutlich niedrigeren Kapitalbindung bei gleichzeitig erhöhter Liefertreue.

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