Standortanalyse für Vedes

Referenz: Varianten-Check und -Optimierung im Rahmen einer Standortanalyse

Die Vedes-Gruppe, ein Fachgeschäftsverband in der Spielwarenbranche, strebte eine neue Logistikstruktur an, um mittel- und langfristig die Existenz ihrer Einzelhändler zu sichern. Nach der Erstellung eines Lagergutachtens untersuchte die MALORG Consulting auch das optimale Szenario für eine zentralisierte Kundenbelieferung der Vedes-Gruppe. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden verschiedene Szenarien betrachtet.

Facts

Kunde
VEDES
Beratungsfeld
Strategie
Branche
Handel und E-Commerce
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Übersicht der Szenarien

Bei der Zentrallagerstruktur findet die Kundenbelieferung von einem zentralisierten Standort aus statt (Nürnberg, Gotha oder optimierter Standort). Eine zweite Möglichkeit war die Zentrallagerstruktur mit regionalen Ausgleichslagern für Aufkommensspitzen (Zentrallager in Gießen mit Regionallagern an optimierten Standorten, Zentrallager in Nürnberg mit Regionallagern an optimierten Standorten). Zudem wurde auch die zentrale Belieferung mit regionaler Unterteilung (Nord und Süd) mit Standorten in optimierter geographischer Lage betrachtet.

Vorgehensweise

Bei der Lageroptimierung der Depotstandorte standen minimale Lager- und Transportkosten sowie ein optimierter Servicegrad im Fokus. Die Transportkosten für die Lager- und Kundenbelieferung wurden getrennt betrachtet. Als Planungsdaten dienten die angestrebten Transportbewegungen sowie die zukünftige Kunden- und Lieferantenstruktur. Bei der Dimensionierung der zentralen Lagerstandorte sind die kostenrelevanten Punkte (Infrastruktur des Lagers, Personal, Kapitalbindung, etc.) unabhängig von der Lage des Standortes betrachtet worden. Gießen wird aufgrund der geographischen Lage als zentraler Distributionsstandort angenommen, die Lage zweier regionaler Zusatzlager wird unter Betrachtung der Aufkommensspitzen und ihrer geographischen Ausrichtung optimiert.

Zusatzlager müssen ganzjährig betrieben werden, somit übernehmen sie auch außerhalb der Spitzenzeiten die Kundenbelieferung ihrer zugeordneten Kundenstandorte. Die Auffüllung der Regionallager erfolgt über das Zentrallager, so dass das zentrale Auftrags- und Bestandsmanagement wie in den reinen Zentrallagervarianten dort unterhalten wird. Die Regionallager fangen durch interne Lagerstruktur und durch die Nutzung von variabel eingesetztem Personal die saisonalen Schwankungen auf und erlauben eine ganzjährlich gleichmäßige Auslastung des Zentrallagers.

Ergebnisse

Prinzipiell wirkt sich die Erhöhung der Standortzahl durch minimierte Transportentfernungen positiv auf die Sendungsstruktur aus. Zudem werden Transportkosten und Transitzeiten verringert. Mit der Erhöhung der Standortzahl erhöhen sich auch die Lagerkosten, die die Ersparnisse im Transport überkompensieren.

Nürnberg liegt gegenüber Gotha geographisch und somit hinsichtlich der Transportkosten günstiger, jedoch schlechter platziert als der theoretisch optimale Standort. Die Transportkostenersparnis in der dezentralen Lösung hebt die Zusatzkosten für diese Standorte nicht auf. Zwei Standorte sind aus Transportkostensicht optimal. Diese Variante ist jedoch aufgrund der zentral zu installierenden IT-Struktur und der zusätzlichen Lagerkosten detailliert zu untersuchen. Eine Zentrallagerlösung (ein Standort) an einem optimierten Standort ist zu bevorzugen.

Und was können wir für Sie tun?

Die MALORG Consulting ist eine Unternehmensberatung für alle Fragen rund um Ihre Logistik und Supply Chain. Wenn Sie Fragen zu unseren Beratungsfeldern haben, melden Sie sich bei uns. Oder wollen Sie mehr über die beschriebene Referenz und unsere Projekte erfahren? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Weiter unten haben wir zudem weitere Referenzen und konkrete Informationen zu unseren Leistungen für Sie. Schauen Sie sich um, sicher sind auch für Ihr Unternehmen wertvolle Anregungen dabei.

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