Reorganisation der Logistikprozesse für die hansgrohe AG

Referenz: Optimierung der Logistikprozesse der hansgrohe AG

Im Laufe ihrer hundertjährigen Firmengeschichte hat sich die Hansgrohe AG mit Stammsitz in Schiltach im Schwarzwald zu einem der Innovationsführer in Technologie und Design im sanitärtechnischen Bereich entwickelt. Das Unternehmen produziert seine Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos in neun Produktionsstätten auf drei Kontinenten und ist mit Vertriebsgesellschaften in der ganzen Welt vertreten. Die MALORG Consulting entwickelte mit der Hansgrohe AG Maßnahmen zur Optimierung der Logistikprozesse am Standort Schiltach West. 

Facts

Kunde
hansgrohe AG
Beratungsfeld
Planung und Realisierung
Branche
Industrie
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Ausgangssituation

Das Werk Schiltach West stellt den historisch gewachsenen Hauptproduktionsstandort des Unternehmens dar, dessen Funktionsbereiche sich auf bis zu vier Etagen verteilen. Sowohl in den unterschiedlichen Lagerbereichen, als auch an den Montagelinien herrschten zu Projektbeginn Kapazitätsengpässe vor. Darüber hinaus erschien auch beim innerbetrieblichen Transport, der zu einem großen Anteil die Nutzung der Aufzüge erfordert, erhebliches Optimierungspotenzial. Gemeinsam mit der MALORG Consulting galt es, die Ursachen zu finden und den Problemen mit geeigneten Maßnahmen entgegen zu wirken.

Die Aufgabe

Ziel des Projektes war es, auf Basis einer Untersuchung des gesamten Materialflusses im Werk Schiltach West, einen Maßnahmenkatalog zu erstellen, um zukünftig durchzuführende Tätigkeiten zu definieren. Hierzu erfolgte eine Aufteilung des Gesamtprojektes in die vier folgenden Arbeitsschritte:
  • Untersuchung des gesamten Materialflusses im Werk Schiltach West und Analyse der Leistungsauslastung der für den Etagenwechsel notwendigen Aufzüge.
  • Analyse der Lagerstruktur und Überprüfung der Verwendung entsprechender Lagerort- und Lagerplatzvergabestrategien
  • Analyse des Tätigkeitsprofils der im Werk beschäftigten Zubringer, welche für die Versorgung der Montagebereiche mit den benötigten Komponenten zuständig sind.
  • Erstellung eines mit Implementierungsaufwand und Verbesserungspotenzial gewichteten Maßnahmenkataloges.

Die Ergebnisse

Der Maßnahmenkatalog gliedert sich in zwei Teilkomplexe. Auf der einen Seite existierten bereits während der Projektbearbeitung sogenannte Quick-Wins, bei denen mit vergleichsweise geringem Umsetzungsaufwand ein sofortiger Nutzen erzielt werden konnte. Diese sollten zeitnah durchgeführt werden. Auf der anderen Seite wurden mittelfristig zu tätigende Maßnahmen aufgezeigt, die nachfolgend auszugsweise genannt werden sollen:
  • Einführung einer kapazitätsorientierten Reihenfolgeplanung zur Verringerung der Materialbestände in der Montage.
  • Zentralisierung der Vorkommissionierung und Verwendung von anforderungsgerechten Materialbereitstellwagen für die Montage.
  • Umbau des Breitgangpalettenregallagers in ein Schmalganglager für zusätzliche Lagerkapazitäten. Definition und Verwendung geeigneter Lagerortzuordnungsstrategien zur Vermeidung von willkürlich und unsachgemäß gelagerten Artikeln.
  • Durchführung von Warenverlagerungsaktionen zwischen den Werkslagern und Reduktion der Abhängigkeit von externen Dienstleistern.
  • Definition von Übergabebahnhöfen zur Optimierung des Innentransports.
  • Einführung eines Logistik-Controlling-Instruments zur Schaffung von mehr Transparenz.

Und was können wir für Sie tun?

Die MALORG Consulting ist eine Unternehmensberatung für alle Fragen rund um Ihre Logistik und Supply Chain. Wenn Sie Fragen zu unseren Beratungsfeldern haben, melden Sie sich bei uns. Oder wollen Sie mehr über die beschriebene Referenz und unsere Projekte erfahren? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Weiter unten haben wir zudem weitere Referenzen und konkrete Informationen zu unseren Leistungen für Sie. Schauen Sie sich um, sicher sind auch für Ihr Unternehmen wertvolle Anregungen dabei.

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