Potenzialanalyse für herotec

Potenzialanalyse als Grundlage für die Reorganisation des Lagers und der Produktion

Das inhabergeführte Familienunternehmen Herotec aus Ahlen steht für hochwertige und innovative Systemkomponenten für Flächenheizung und Flächenkühlung. Als Partner für den Fachgroßhandel agiert Herotec im In- und Ausland. Bedingt durch das Wachstum wurden die existierenden Lager- und Produktionskapazitäten zu klein. Die MALORG Consulting führte mit dem Kunden auf Basis einer Potenzialanalyse die Reorganisation des Lagers und der Produktion durch.

Facts

Kunde
herotec Flächenheizung
Beratungsfeld
Strategie, Planung und Realisierung
Branche
Industrie
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Geschwächt: Produktion und Servicegrad

Herotec verfügt als Hersteller sowie Lieferant im Bereich Wärmeverteilsysteme und auch Flächenkühlung über ein umfangreiches Produktsortiment von der Dämmung bis zur Regeltechnik. Lager und Produktionsbereich wurden durch hohe Wachstumsraten zu eng – gestiegene Auftragsdurchlaufzeiten, die die Produktion und den Servicegrad negativ beeinflussten, waren die Folge. Ziel des Projektes war somit eine Reorganisation des Lagers und der Produktion auf der Grundlage einer Potenzialanalyse, um weiteres Wachstum bei minimalen Kosten auch in Zukunft zu ermöglichen.

Frühe Einbindung der Mitarbeiter

Zu Beginn des Projekts wurde ein Team aus Mitarbeitern der MALORG Consulting und der Firma Herotec installiert, das die Projektziele definierte. Dabei wurde auf eine enge Abstimmung mit den Lagermitarbeitern gesetzt, um von Beginn an eine hohe Akzeptanz gegenüber der Einführung neuer Technologien zu erreichen sowie die Erfahrung der Mitarbeiter für den Erfolg des Projektes zu nutzen.

Analysen decken Schwachstellen auf

Der Kunde stellte Ausgangsdaten wie Artikelstammdaten, Auftragsdaten eines gesamten Jahres, Produktionsscheine und Stücklisten zur Verfügung. Zunächst wurde die Datenanalyse durchgeführt, anschließend die Ist- und Potenzialanalysen.

Für eine ganzheitliche Optimierung wurden alle erforderlichen Funktionen und Prozesse mittels Business Process Management (BPM) aufgenommen. Mit der Wertstromanalyse-Methode wurden sie zudem in Form von Kosten-, Zeit- und Servicegrad bewertet. So wurden Verschwendungen und ihre Ursachen transparent aufgezeigt – die Basis einer jeden Optimierung. Im Rahmen eines Workshops von der MALORG Consulting mit den Mitarbeitern der Herotec wurden die Ergebnisse noch einmal herausgearbeitet und von den Mitarbeitern verstanden und akzeptiert.

Maßnahmenkatalog zur Optimierung der Prozesse

Nächster Schritt war die Formulierung eines Maßnahmenkatalogs auf Basis der Bewertung des Ist-Zustandes. Herotec wurden Schwachstellen attestiert: Mit viel Aufwand und vergleichsweise geringer Fehlerrate gelang es dem Unternehmen, die Fertigung aufrecht zu erhalten, Ware zu finden und den Versand abzuwickeln. Maßnahmen zur Optimierung betrafen daher die Bereiche 1. Platz schaffen, durch Reduzierung der nicht-bewegten Artikelmengen, 2. Optimierung des Materialflusses und Ablaufes, 3. Lagerstrukturierung, 4. Verbesserung der Organisation, 5. Transparenz in der Fertigungs- und Versandsteuerung. Weiterhin sollten die Auftragssteuerung und Materialbereitstellung durch die Einführung von KANBAN-Prozessen vereinfacht werden und ein Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) eingeführt werden.

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