Entwicklung eines Werksstrukturkonzepts

Referenz: Werksstrukturkonzept für ein neues Haushaltsgerät

Die Vorwerk & Co. KG entwickelte sich von einer Teppichfabrik zu einer breit aufgestellten, globalen Unternehmensgruppe. Seit 1930 besteht das Kerngeschäft aus dem Direktvertrieb hochwertiger Produkte wie dem Haushaltsgerät Thermomix. In den vergangenen Jahren ist dieser Geschäftsbereich stetig gewachsen. Für die Produktion des neuen Modells entschied sich das Unternehmen, eine bestehende Werkshalle am Standort Wuppertal-Laaken auszubauen. Die MALORG Consulting begleitete das Projekt planerisch.

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Vorwerk
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Strategie, Planung und Realisierung
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Industrie
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Umbau einer ehemaligen Exporthalle

Der Anlauf der Produktion erfolgt in Wuppertal und soll später hauptsächlich in Cloyes (Frankreich) weitergeführt werden. Um einen optimalen Anlaufprozess zu schaffen, wurde eine ehemalige Exporthalle in Wuppertal-Laaken für die Bereiche Montage, Prüfung und Logistik mit Wareneingang, Lagerfunktion, Produktionsversorgung, Verpackung und Versand ausgebaut. Aufgabe der MALORG Consulting war die Entwicklung eines optimalen Werksstrukturkonzeptes von der Warenanlieferung bis zum Versand. So sollten die Rahmenbedingungen für eine zukünftig möglichst hohe und effiziente Wertschöpfung der Prozesse geschaffen werden: schlanke Prozesse und geringe Bestände bei maximaler Wertschöpfung.

Auftragsdurchlaufprozess in der Analyse

Im ersten Schritt erfolgten Analyse und Optimierung des Auftragsdurchlaufprozesses. Letzterer beinhaltet die Elemente: 1. Teilebereitstellung und Kommissionierung für die Montage, 2. Montage inklusive Prüfungen, 3. kundenauftragsbezogene Verpackung und 4. Versand. Für die Potenzialbewertung der Prozessoptimierung und die Gestaltung eines Montagekonzepts für das neue Thermomix-Modell sollte der gesamte Informations- und Materialfluss aufgenommen werden. Bewusst wurde der Ansatz der schlanken Produktion verfolgt, bei der Liegezeiten und nicht wertschöpfende Tätigkeiten auf ein Minimum reduziert werden. Diverse bereitzustellende Teile und Funktionseinheiten wurden erfasst, um den Flächenbedarf zu ermitteln. Das Lager wurde schwerpunktmäßig mit seiner Lagerlogistik und der möglichen zum Einsatz kommenden Technik betrachtet. Diese Schritte dienten der Ableitung technologischer und kapazitiver Anforderungen an das neue Materialflusskonzept.

Variantenerstellung und -auswahl

Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse wurden ver-schiedene Konzeptvarianten für die neue Produktions-halle entwickelt und schrittweise ausgeplant. In einem gemeinsamen Workshop fiel die Entscheidung über die umzusetzende Vorzugsvariante. Es folgte die Layout-planung für die neue Werkshalle: Zukünftige Flächen-bedarfe wurden ermittelt und ihre optimale Anordnung geplant. Eine Ideallayoutplanung diente als Ver-gleichsbasis für die Reallayoutvarianten, aus denen schließlich die Umsetzungsvariante ausgewählt wurde. Im Anschluss wurden die Montagearbeitsplätze aus-geplant und unter Berücksichtigung ergonomischer Arbeitsprozesse optimiert. Ebenso wurde die Materi-albereitstellung detailliert sowie Routenzüge und Su-permärkte geplant und umgesetzt.

Das erarbeitete Werksstrukturkonzept für den Standort Wuppertal ist Basis für die Übertragung auf den französischen Standort Cloyes. Eine 1:1-Übertragung war auf Grund von Planungs- und Gebäuderestriktionen jedoch nicht möglich. Die durchgeführten Planungen mussten entsprechend angepasst werden.

Sind Sie neugierig geworden?

Die MALORG Consulting ist eine Unternehmensberatung für alle Fragen rund um Ihre Logistik und Supply Chain. Erfahren Sie mehr über unsere drei Beratungsfelder. Wenn Sie Fragen zu der beschriebenen Referenz oder zu anderen von uns durchgeführten Projekten haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Nachfolgend finden Sie weitere Referenzen und konkrete Informationen zu unseren Leistungen. Schauen Sie sich um, damit Sie die wertvollen Anregungen für Ihr Unternehmen nicht verpassen.

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