Einführung belegloser Prozesse für Knauf

Referenz: Feinplanung und Einführung belegloser Lagerprozesse mit einem Identifikations- und Codiersystem

Im Zuge eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) strebte die Knauf Interfer Gruppe die Einführung eines beleglosen Barcodesystems an. Die von der MALORG Consulting konzipierte Lösung steigerte die Produktivität der operativen Prozesse von der Auftragsplanung bis zum Versand deutlich. Gleichzeitig wurden die Bestands- und Prozesskosten gesenkt. Ein Roll-Out auf die übrigen Standorte folgte.

Facts

Kunde
Knauf Interfer Gruppe
Beratungsfeld
Planung und Realisierung, IT-Konzeption
Branche
Industrie
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Einführungspläne für zwei Standorte

Mit mehr als 30 Niederlassungen und Verkaufsbüros in Deutschland und Europa zählt die Knauf Interfer Gruppe zu den führenden werksunabhängigen Distributions-, Service- und Bearbeitungsunternehmen für Stahl. In diesem Verbund agiert die Interfer Rohrunion GmbH in Voerde als Spezialist für Stahlrohre; die Kernkompetenz der Walter Platz GmbH aus Mudersbach/Sieg ist die Herstellung verzinkter und kunststoffbeschichteter Bleche und Bänder.

Qualitative und quantitative Aspekte entscheiden

Der Feinplanung der MALORG Consulting gingen umfangreiche Prozessaufnahmen und Schwachstellenanalysen vor Ort voraus. Viele qualitative Ansatzpunkte sprachen für die Einführung eines integrierten Barcodesystems im Stahl-Service-Center der Walter Platz GmbH: Reduzierung von Kosten im Personal- und Bestandsmanagement, Minimierung manueller Eingabefehler und Reduzierung der Durchlaufzeiten, verbesserte Auskunftsfähigkeit, Produktivität und Auslastung, Installation einer permanenten Inventur. Die quantitative Bewertung ergab, dass sich die Implementierung eines beleglosen Codier- und Identifikationssystems innerhalb von nur vier Jahren amortisiert haben würde.

Effizienssteigerung in Voerde

Zu vergleichbaren Ergebnissen führten die Analysen bei der Interfer Rohrunion GmbH. Durch die Integration einer durchgängigen Barcodierung wurden zudem die Prozesse der Lagerung und Kleinmengenkommissionierung effizienter gestaltet. Unter Berücksichtigung der Sollprozesse wurden u.a. folgende Potenziale ausgewiesen:
  1. Die erhöhte Transparenz für Lagerbestände und Sägezuschnitte eliminiert die „Grauzone“.
  2. Reduzierte Laufwege und minimierte Fehlerquellen erhöhen die Logistikqualität.
  3. Online-Buchungen ersetzen aufwändige und fehlerintensive manuelle Eingaben.
In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit wurde der Interfer Rohrunion bei Einführung eines integrierten Barcodesystems eine Amortisationsdauer von zwei Jahren bestätigt.

„Roll-Out“ folgt einer erfolgreichen Integration

In Form eines Lastenhefts beschrieb die MALORG Consulting die erforderlichen Prozesse und Funktionalitäten detailliert. Es diente als Ausschreibungsgrundlage für ausgewählte Anbieter. Die MALORG Consulting beriet den Kunden und wählte mit ihm einen geeigneten Anbieter aus.

Zunächst wurde die Einführung eines durchgängigen beleglosen Barcodesystems inklusive WMS-Anpassung an den Standorten Voerde und Mudersbach realisiert. Die Mitarbeiter wurden geschult. Der „Roll-Out“ auf weitere Standorte der Knauf Interfer Gruppe erfolgte jeweils nach Analyse ihrer internen Spezifika und individuellen Rahmenbedingungen.

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